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Ich muss kreativ sein!

Schon als Kind hat Anna Maaß die Gastronomie-Leidenschaft gepackt, als sie im elterlichen Hotel mitarbeitete. In der Berliner „Gendarmerie“ kann sie ihre Passion für Gastkultur voll ausleben.

„Wenn ein Haus richtig gefüllt ist“, sagt sie, „und es auf allen Seiten wirklich abgeht, das ist ein Gefühl, das kann man nicht beschreiben. Entweder man hasst es oder man liebt es. Ich liebe es wirklich.” Während der Hotelfachschule verließ sie allerdings die Lust an der Gastronomie, weil sie arbeiten musste, wenn ihre Freundinnen feiern gingen. Sie wollte die Ausbildung schon abbrechen, doch ihre Eltern legten ein Veto ein.

Die Lehre schloss sie zwar ab, aber danach wollte sie etwas Anderes machen. Sie bildete sich weiter und arbeitete viele Jahre im Personalbereich. Bis sie – mit Anfang Fünfzig – wieder zu Ihrer Leidenschaft, der Gastronomie, zurückfand.

Die Gendarmerie: Ein monumentaler Speisesaal mit viel Kunst

Anna Maaß empfiehlt: Das klassische Wiener Schnitzel und als Begleitung ein Glas Imperial, einen vollmundigen Rotwein aus Österreich.

Herausforderung Teambuilding

Es ist genau diese Art von Herausforderung, die Anna Maaß reizt. Sie sagt es so: „Ich muss etwas bewegen können, ich muss kreativ sein und ich muss Dinge zum Erfolg bringen.“ Das Wichtigste ist dabei für sie, ein Team zu bilden, das dem Haus eine Seele gibt. Der Gast soll „ein Wohnzimmergefühl“ bekommen. Dazu trägt bei, dass die Belegschaft der Gendarmerie ausschließlich aus langjährigen Mitarbeiter:innen besteht.
Anna Maaß widerspricht vehement, wenn sie jemanden sagen hört, er oder sie sei ja „nur Kellner:in“. Und erklärt: „Ein guter Kellner hat nicht nur Fachkenntnisse, sondern ist auch Dienstleister von Herzen, Teamplayer, Schauspieler und Therapeut. Er muss eine gute körperliche Konstitution haben und muss vor allem leistungsbereit und gebildet sein, um mitreden zu können. Außerdem muss er sprachbegabt sein. Unsere Mitarbeiter sprechen allesamt mindestens zwei Sprachen.“


Ich bringe die Kreativität in dieses Haus ein, eine ordentliche Tischkultur und Gemütlichkeit, sodass sich die Gäste zuhause fühlen.
Anna-Maria Maaß
Geschäftsführerin Gendarmerie

Das Hauptstadtrestaurant Gendarmerie zählt viele Stammgäste, die schätzen, dass sie hier Teil einer großen Familie sind. Sie schätzen neben der Brasserie-Küche und einer Weinkarte auf hohem Niveau außerdem die Atmosphäre, die von den monumentalen Kunstwerken des Hauses herrührt. Vor allem das „Bacchanale“ des franco-kanadischen Künstlers Jean-Yves Klein, das größte Holzrelief der Welt, verleiht dem Raum eine besondere Aura. Der Gast speist unter einem Panorama antiker Dichter, Götter, Nymphen und Musen in poppig-bunten Farben.

 

Spaß an der Arbeit

„Man muss immer positiv und kreativ bleiben“, sagt Anna Maaß angesichts der aktuellen Probleme der Gastronomie wie Energiekosten und Teuerungsraten bei Lebensmitteln. Sie sieht die Gastronomie am Scheideweg. Langfristig werden sich ihrer Meinung nach nur wenige Restaurants mit individuellem Charakter gegen die großen Ketten behaupten können. „Das werden dann die besonderen Läden, die Ausnahmen, sein.“ Die Gendarmerie mit dem angeschlossenen Restaurant Austernbank und dem Eventbereich und Konferenzcenter Humboldt sieht sie da gut aufgestellt. Und für sich persönlich hat sie den Wunsch, „dass es mir noch lange Spaß macht!“

Die Gendarmerie nutzt luca als Bezahlfunktion, weil das Haus seinen Gästen maximalen Komfort bieten will, auch beim Abschluss eines Besuchs.
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