5 Tipps
Wie du Servicekräften das Leben erleichtern kannst

Die letzten sonnigen Herbsttage sorgen aktuell dafür, dass die Außengastronomie nochmal richtig brummt. Gäste in vollen Biergärten vergessen dabei schnell die angespannte Lage in der Gastronomie: An jeder Ecke fehlt es an Personal, Gastronom:innen fürchten das Aus der niedrigen Mehrwertsteuer und Servicekräfte bekommen immer weniger Trinkgeld – von mangelnder Digitalisierung ganz zu schweigen. Die gute Nachricht: Die Digitalisierung der Gastronomie ist in vollem Gange. Mit luca kannst du z.B. online den Tisch in deinem Lieblingsrestaurant reservieren, die Speisekarte durchstöbern und unkompliziert direkt mit der App bezahlen. Das gibt dir nicht nur mehr Flexibilität, sondern spart auch den Servicekräften Zeit und Admin-Aufwand. Was du daneben noch beachten kannst, wenn du den Servicekräften in deinem Stammladen um die Ecke etwas Gutes tun möchtest, haben wir hier in 5 praktischen Tipps zusammengestellt:

Die Servicekraft bringt das Frühstück an den Tisch.
  1. Setze dich nur an abgeräumte Tische. Gerade in beliebten Restaurants oder zu Stoßzeiten ist die Versuchung groß, sich direkt an den nächsten, nicht abgeräumten Tisch zu setzen. Was Vielen gar nicht bewusst ist: Das führt zu echtem Zeitdruck bei der Servicekraft. Denn sie muss unter Beobachtung und so schnell wie möglich um dich rumputzen. Ganz nebenbei sitzt du auch noch vor dreckigen Tellern. Wenn du dich stattdessen an einen freien, frisch eingedeckten Tisch setzt, ist es für alle entspannter.
  2. Sage am besten direkt bei der Bestellung, was du gerne dazu hättest. Ketchup zu den Pommes, Essig und Öl zum Salat oder Parmesan zur Pasta? Kein Problem. Wenn die Bedienung es direkt bei der Bestellung weiß, ersparst du der Servicekraft unnötige Laufwege. Der positive Nebeneffekt: Du kannst direkt loslegen mit dem Essen.
  3. Sage der Servicekraft Bescheid, bevor du den Tisch wechselst. Alles, was du isst und trinkst, wird auf deine Tischnummer gebucht. Eine Umbuchung ist meistens absolut kein Problem. Wenn du aber den Tisch wechselst, ohne Bescheid zu sagen, erzeugst du unbeabsichtigt Durcheinander für die Servicekräfte. Warum? Sie muss dann zuerst deine ursprüngliche Bestellung suchen. Zudem wartest du länger auf deine Rechnung.
  4. Nimm nicht eigenmächtig Getränke vom Tablett. Volle Getränketabletts sind ein echter Balanceakt. Die Servicekraft weiß genau, wann sie welches Glas vom Tablett nehmen kann, damit nichts runterfällt. Leider ist der lieb gemeinte Griff ans Glas oft der Anfang von nassen Tischdecken und Gästen. Tipp: Lass’ die Servicekraft das Glas vom Tablett nehmen und dir in die Hand geben.
  5. Zahle am besten zusammen, wenn du in großen Gruppen unterwegs bist. Wer kennt es nicht? Getrennt Zahlen kostet allen Beteiligten Zeit und Nerven. Der Servicekraft, die den Tisch in fünf Rechnungen aufteilen muss. Dazu kommt der zähe Zahlungsprozess per Kreditkartenlesegerät, fünf Mal hintereinander. Die Gäste an den anderen Tischen müssen länger auf ihr Essen warten, das gerade kalt wird, nur weil die Servicekraft am Kassieren ist. Und noch blöder: Die Service-Kräfte verrechnen sich in der Hektik zu ihren Ungunsten und müssen am Ende noch drauflegen. Die Lösung: Legt doch vorher einfach schon einmal das Geld zusammen oder lasst eine Person zahlen und paypallet ihr das Geld danach.  Bleibt zu hoffen, dass es bald innovative technische Lösungen in der Breite gibt, um diesem Problem beizukommen.

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